Gemeinsames Positionspapier

Am 17. Mai 2014 fand eine Fachtagung gehörloser Mitglieder verschiedener Verbände, Vereine und Initiativkreise in Köln statt. Mit dieser Fachtagung wollten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Zeichen setzen und sich stark machen für eine verbesserte soziale Teilhabe hörbehinderter Menschen in sozialen, kulturellen, politischen und bürgerlichen Bereichen der Gesellschaft. Darüber hinaus möchten wir die Forderung an die Bundesregierung, die Landesregierungen und die Kommunenaufstellen, dass der „Reformprozess für Leistungen der sozialen Teilhabe und Inklusion der Menschen mit Hörbehinderung zum Reformprozess der Leistungen der sozialen Teilhabe und Inklusion der Menschen mit Hörbehinderung in Hinblick auf die Deutsche Gebärdensprache in der Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland“ nur zusammen mit den Betroffenen gemeinsam entschieden werden darf.

Wir alle wollen die volle soziale Teilhabe für alle Menschen in unserer Gesellschaft. Für taube Menschen ist die Gebärdensprache im Hinblick auf die soziale Teilhabe unumgänglich. Stellen Sie sich vor, es wird in Ihrer Familie ein taubes Kind geboren. Sie wollen doch, dass diesem Kind in seinem Leben die volle soziale Teilhabe in sozialen, kulturellen, politischen und bürgerlichen Bereichen der Gesellschaft ermöglicht wird. Für die soziale Teilhabe in der Gesellschaft und in der Familie muss man das taube Kind anerkennen als Angehöriger einer sprachlichen Minderheit, Angehöriger einer Kultur, der Gehörlosenkultur. Man darf das Kind nicht nur als medizinisch gehörlos betrachten.

„Sign Teilhabe“ aus Köln gemeinsam mit dem Deutschen Gehörlosen Bund e.V., den Landesverbänden der Gehörlosen der Bundesländer, den Stadtverbänden der Gehörlosen und weiteren angeschlossenen Gehörlosenverbänden legt das folgende gemeinsame Positionspapier mit dem Titel “Gemeinsames Positionspapier zum Reformprozess der Leistungen der sozialen Teilhabe und Inklusion der Menschen mit Hörbehinderung in Hinblick auf die Deutsche Gebärdensprache in der Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland“ vor.

Poltische Beteiligung Neue Behinderungsbegriff DGS als 2. Amtssprache DGS an den Schulen Landesinstitutionen für DGS Einkommen und Vermögen Höhe des Teilhabegeldes Inflationen und Preisentwicklungen Zusätzliches Teilhabegeldes Inklusions-Lotsen mit Peer-Support